Das Graben Hotel blickt auf eine faszinierende und bewegte Geschichte zurück, deren Anfänge bis ins 18. Jahrhundert reichen.
Schlafen Sie an einem historisch bedeutsamen Ort in Wien
Die Tradition der Gastfreundschaft wurde hier unter dem Namen “Einkehrgasthof zum Goldenen Jägerhorn” gepflegt. Die günstige Lage und die vor der Haustüre gelegene Stellwagenstation nach Hietzing garantierte regelmäßige Laufkundschaft.
Ebenso bekannt war der damalige Besitzer Franz Leibenforst, der sich durch großzügige Hilfeleistungen während der Hochwasserkatastrophe oder der Choleraepidemie einen Namen machte.
Aber auch kulturell spielte dieser Ort schon früh eine Rolle. Im Biedermeier Zeitalter war das “Goldene Jägerhorn” eine Art Agentur für Volkssänger, die sich allabendlich trafen. Mitten unter ihnen ein Hofrat des Hofkammerarchivs, besser bekannt als der Dichter Franz Grillparzer.
Nach mehrmaligem Besitzerwechsel wurde das Hotel im Rahmen der Umgestaltung der Dorotheergasse neuerrichtet. Das Hotel eröffnete 1913 erstmals unter dem Namen Graben Hotel und war mit dem raffiniertesten Luxus seiner Zeit ausgestattet: Kalt- und Warmwasserleitung, Lift, Zentralheizung, Bädern, schalldichten Doppeltüren uvm.
In dieser Zeit wurde das Graben Hotel zum Treffpunkt der Literaten Peter Altenberg, Franz Kafka und Max Brod. Peter Altenberg, sein Leben lang Junggeselle, bewohnte im 5. Stock des Graben Hotels bis zu seinem Tod ein “Dauer-Mietzimmer”.
Seit 1927 führt die Familie Kremslehner die lange Tradition des Hauses weiter. Ob durch die turbulenten Zeiten des 2. Weltkrieges oder durch Renovierungen und Neupositionierungen des Restaurants – die Familie Kremslehner entwickelt das Graben Hotel immer weiter.


